Was kann ich als Junior Ranger machen?

webpic1Neben praktischen Arbeiten aus dem Alltag stehen altersmäßig angepasste Ausbildungen am Programm, wie z.B. Erste Hilfe, Fährtenlesen, Tier- und Pflanzenkunde, richtiges Verhalten und Orientieren im Gebirge, aber auch die geschichtlichen Wurzeln unserer Region.

Und nicht zuletzt jede Menge Spiel und Spass in der Naturlandschaft des Nationalparks Gesäuse...

Viel Spaß, euer Aarmin ...

 
Die Idee hinter dem Projekt ...

webpic2Ein wesentlicher Bestandteil der Umsetzung des Bildungsauftrags eines Nationalparks ist es, die Natur gerade für Jugendliche bewusst und spannend erlebbar zu machen.

Aus den amerikanischen Nationalparks stammt die Idee, Kinder und Jugendliche als „Junior Ranger“ (in Begleitung erfahrener Ranger) in die vielfältigen Aufgabenbereiche im Nationalpark einzubinden und in praktischen Projekten wichtige Tätigkeiten von Nationalpark Mitarbeitern verantwortungsbewusst durchzuführen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Vermittlung von Wissen über den Natur- und Kulturraum der Nationalpark-Region.

 
Zukunft mitgestalten!

webpic3Das Projekt: „Ausbildung zum Junior Ranger“ bietet nicht nur jede Menge Abenteuer und Spaß, sondern fördert auch die  gesamte Persönlichkeitsbildung. Wie verschaffe ich mir einen Überblick und gezielte Informationen über ein bestimmtes Thema? Wie bewerte ich meine Erkenntnisse, welche Maßnahmen ergreife ich und wie organisiere ich die Aufgabenverteilung in der Gruppe? Welche Fertigkeiten sind für eine mögliche Problemlösung notwendig und welche technischen Hilfsmittel brauche ich oder stehen mir zur Verfügung? Das alles sind Schlüsselfähigkeiten, die später auch in allen Berufen und im Alltagsleben Verwendung finden können.
Die Ausbildung zum Junior Ranger bietet ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit, erlaubt einen tiefen Einblick in den phantastischen Naturraum unserer Heimatregion und fördert konstruktives Denken in Zusammenhängen.

Wir freuen uns schon auf zahlreiche engagierte Junior Ranger.
Martin Hartmann, Projektleiter, Werner Huber, Projektkoordinator und natürlich Aarmin.

 

 
Aarmin weiß alles

aarmin_rund.jpgDer Nationalpark Gesäuse besteht aus vier großen, unterschiedlichen Lebensräumen: Wasser, Wald, Almen und Fels, in denen verschiedenste Tier- und Pflanzenarten in vielfältiger Wechselwirkung miteinander leben.
Die vier Aufgaben des Nationalparks sind:Bewahrung der Artenvielfalt, Erholung- und Naturerlebnis, Natur- und Umweltbildung und wissenschaftliche Forschung.

Natur verstehen
So wie der Mensch oft eine entsprechende Ausrüstung braucht um zu bestehen, so ist es auch interessant zu beobachten, wie sich Tiere und Pflanzen den extremen Lebensbedingungen im Hochgebirge angepasst haben.
Wir lernen, wie man sachgerechte Beobachtungen und Kartierungen vornimmt, um immer einen Überblick über Bestand und Entwicklung unserer Tier- und Pflanzenwelt zu haben und - wie man dieses erworbene Wissen auch an Besucher verständlich weiter vermitteln kann.

Richtiges Handeln
Erklärt das Geologiemuseum die Entstehung der schroffen Gesäusefelsen, so weiß der Junior Ranger auch, worauf man beim Klettern im Fels achten muss und wie wichtig beispielsweise die Wetterbeobachtung gerade im Gebirge ist. Welche spezielle Ausrüstung ist im alpinen Bereich notwendig? Wie werden Wege und Steige in Stand gehalten, und wie wird in einer Notsituation im alpinen Raum erste Hilfe geleistet?

Natur erleben
Als echter Junior Ranger lernt man natürlich auch die Tricks der Waldläufer und muss Bescheid wissen, wer wo seine Spuren hinterlässt und was man daraus schließen kann. Das ist Detektivarbeit!
Und ganz Klitzekleines kann man gemeinsam in der Forschungsstation im Weidendom unterm Mikroskop metergroß auf die Leinwand projizieren. So entgeht dem echten Waldläufer absolut nichts.

Forschen im Gelände
Wenn man sich im Gelände bewegt, soll man Karten lesen und auch einen Kompass benützen können, oder mit einem GPS Navigationssystem umzugehen wissen. Wir lernen aber auch einfache Überlebenstricks, wie man sie früher in der Wildnis angewendet hat. Der Junior Ranger ist in allen vier Lebensräumen des Nationalparks, also im Wald, am Fels, auf der Alm und am Wasser zuhause. Und Wasser spielt in der Natur natürlich eine überlebenswichtige Rolle. An natürlichen Schotterbänken entlang von Enns und Johnsbach leben interessante Spezialisten der Tier- und Pflanzenwelt, die es zu erforschen gilt.
Die kräftige Strömung transportiert und schleift sogar Steine fast ebenso schön, wie wir das in der Geologie-Werkstatt in Gstatterboden selbst machen werden.

High Tec
Wir sind natürlich viel im Gelände unterwegs. Wichtig ist es dabei, so manches technische Hilfsmittel sachgerecht bedienen zu können. High Tec wie ein GPS-Navigationsgerät oder ein Mikroskop gehören nämlich ebenso zu den vertrauten „Werkzeugen“ eines Junior Rangers.

 
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